Der himmlische Vater

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Psalm 139: Von Gott geformt

13 Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. 14 Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich! 15 Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. 16 Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann! 17 Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele! 18 Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen, ich käme nie zum Ende! – Hoffnung für Alle

Jeder von uns ist einmalig und von Gott geplant und geschaffen worden. Gott selbst hat jeden von uns im Mutterleib geformt. Er hatte jemand ganz Bestimmten im Sinn, und dieser Jemand hat einen Namen.

Er hat dich für einen einmaligen Platz in seiner Geschichte vorgesehen, und er ist enschlossen, dir zu deiner eigentlichen Bestimmung zu verhelfen.

Mit Gott unterwegs - Der Weg zu Dir selbst

  • Gott hat Abram aus Ur gerufen, um ihn in ein fremdes Land zu führen

  • Gott hat Jakob zeitweise aus dem Spiel genommen, hat ihn irgendwo nach Mesopotamien geschickt, damit er dort vieles lernen konnte. Als Jakob wieder zu seiner Familie zurückkehrt hat er einen Hüftschaden (als schmerzhafte Erinnerung an seine letzte Begegnung mit Gott) und einen neuen Namen

  • Jesus lernt zuerst von seinem natürlichen Vater, Josef, das Zimmererhandwerk. Aber wenn wir später dem jungen Mann Jesus begegnen ist von Josef nicht mehr die Rede. Jesus hat einen neuen Lehrer – seinen wahren Vater -, und von ihm muss er erfahren, wer er wirklich ist und wozu er auf der Welt ist

Du bist der Sohn eines liebevollen, starken und aufmerksamen Vaters. Eines weisen Vaters, der dir den Weg zeigen kann. Der dich in seiner Güte für die Reise ausstattet und der dir anbietet jeden Schritt mit dir zu gehen. Du hast einen guten Vater. Er ist besser, als du es dir vorstellen kannst. Er kümmert sich. Er ist freundlich und großzügig. Er gönnt Dir das Beste.
 
Wenn wir uns mit Gott auf den Weg zur Männlichkeit machen, dann sollten wir fragen:
  • Was willst du mir in dieser Situation zeigen?

  • Was für Eigenschaften meines Herzens willst du aufbauen?

  • Was soll ich erkennen?

  • Was soll ich sein lassen, was soll ich aufgeben?

Vater

Die Liebe des Vaters

“Mein Sohn, achte die strenge Erziehung des Herrn nicht gering, werde nicht müde, wenn er dich korrigiert! 6 Denn es ist so: Wen der Herr liebt, den erzieht er streng… – Hebr. 12, 5f – Neue evangelistische Übersetzung

George MacDonald erläutert, worum es dem Vater geht:

Er wird sie teilhaben lassen an seinem Wesen: Er ist stark und macht stark, er ist sanft und freundlich und macht sanft und freundlich, er kann selbst und er lässt sie rechtschaffen zornig sein. Selbst was die Ausstattung mit Macht angeht, befähigt er sie zu tun, was immer sein Sohn Jesus auf Erden tun konnte, der das Leben eines vollkommenen Menschen geführt hat und dessen Taten von vollkommener Menschlichkeit zeugen… Wenn wir dahinkommen, dass wir wie er denken, wenn der Sinn des Sohnes dem Sinn des Vaters gleich ist und die Handlungen des Sohnes den Handlungen des Vaters, dann ist der Sohn aus dem Vater, dann sind wir Söhne Gottes.

Nur aus einem Kind kann ein Sohn werden. Es geht also um ein geistliches Erwachsenwerden und Reifen; erst wenn das Kind ein Mann ist, erst dann ist er wirklich und im Vollsinn ein Sohn.

Gott erlauben die Wunden heilen zu lassen

Gott ist wild entschlossen, uns zu helfen. Er will uns unser männliches Herz wiedergeben und uns freisetzen. Aber eine Wunde, die nicht zugegeben wird und über die keine Träne vergossen wird, kann nicht heilen. Dasselbe gilt für Wunden, mit denen man sich abgefunden hat.

Deshalb sagt Brendan Manning: “Das geistliche Leben beginnt dort, wo wir unser verwundetes ICH akzeptieren.” Aus einem einfachen Grund: “Was verleugnet wird, kann nicht geheilt werden.”

Viele Männer verleugnen ihre Wunde. Sie verleugnen, dass sie verletzt worden sind; leugnen, dass es weh tut; leugnen, dass es ihr gegenwärtiges Leben beeinflusst. Deshalb verletzt uns Gott genau an der Stelle, an der wir bereits verletzt sind. Weil er einen Heilungsprozess in Gang setzen möchte.

Unsere einzige Sicherheit: Die Vaterschaft Gottes

Wenn ich zur Vaterschaft durchdringen will, muss ich zunächst bereit sein, wieder Kind zu sein. Ein Kind ist abhängig von seinem Vater.

Kinder stehen nicht unter der Macht des Mammons. Kinder leben im Heute. Kinder sind abhängig von Vätern und Müttern, als ihre Versorger.

Jesus ist gekommen und hat gesagt: “Wollt ihr wieder Kinder sein? Begebt euch in die Abhängigkeit des Vaters, damit der himmlische Vater wieder in seine Rolle eintreten darf, Verantwortung für euer Leben zu übernehmen und für euch zu sorgen?”

Unsere einzige Sicherheit ist die Vaterschaft Gottes! Die Frage ist also:

“Willst du wieder Kind werden und dich in die totale Abhängigkeit von diesem Vater begeben, wo du zwar noch deine Sicherheiten hast, aber wo du von diesen Sicherheiten nicht mehr im Letzten abhängig bist.”

Wir müssen total abhängig werden von Gott. Gott hat oft andere Pläne. Er will andere Wege gehen! Wir sind in einem gewaltigen Lernprozess diesem Gott Raum zu schaffen und immer wieder neu zu fragen und zu hören: “Gott, wie geht´s jetzt weiter?”

Nicht wir tun die großen Wunder – wir bringen nur das Wasser, die fünf Brote und zwei Fische. Es ist Gott der das Entscheidende tut!

Wenn wir den Geist der Kindschaft haben, dann kommen wir zum Vater und sagen: “Vater, wir wissen nicht mehr weiter. Was jetzt?” Das ist eines der wunderbarsten Gebete heute: “Wir wissen nicht mehr weiter!” Gott ist ein schöpferischer Gott. Jeden Tag geht Gott weiter.

Das ist die Wahrheit: Gott geht weiter. Dazu müssen wir Kinder ein Ja haben zu dieser Abhängigkeit. Wir sind immer Kinder! Auch wenn wir die mächtigsten, gesalbtesten Boten sind – wir bleiben diese Kinder, die immer wieder sagen: “Abba, Vater!” Wir haben keine andere Chance, als immer wieder zum Vater zurückzugehen, um einfach bei ihm zu sein, uns auszuweinen und zu sagen: “Vater, ich kann nicht mehr.” Dann sagt er: “Kind, ich bin dein Vater. Ich bin größer als alles. Niemand kann dich aus meiner Hand reissen. Ich bin nur grad dran, mit dir etwas Neues zu machen. Das Alte ist vorbei!”

Mit Material von:

  • Vater, Geri Keller.
  • Der ungezähmte Mann, John Eldredge
  • Der Weg des ungezähmten Mannes, John Eldredge

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